PM: China – Jahrestag der Unruhen in der Urumtschi
Am kommenden Montag, den 5. Juli 2010, jährt sich zum ersten Mal der Tag der blutigen Unruhen in der chinesischen Region Xinjiang
Dazu erklärt Helga Trüpel, Mitglied der China-Delegation des Europäischen Parlaments:
„Ich fordere eine offene und kritische Debatte in China über Chinas Minderheitenpolitik. Zudem fordere ich vor dem Hintergrund dieser Vorfälle, dass die internationale Staatengemeinschaft die chinesische Regierung unter Druck setzt die Menschenrechte endlich zu achten. Von dem Entwicklungsplan für die Region Xinjiang, der im Mai 2010 angekündigt wurde, dürfen nicht wieder nur die Han-Chiensen profitieren. Das würde die Unterschiede der beiden Gruppen noch stärker machen.”
Im Juli 2009 kam es zu schweren Unruhen in Ürümqi. Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua wurden mindestens 197 Menschen getötet, mehr als 1000 verletzt. 1434 Personen wurden verhaftet.
