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• Maritime Politik

Bericht zum Workshop „Bewirtschaftung von Tiefseebeständen“ veröffentlicht

Über eines waren sich alle Teilnehmer des Workshops „Bewirtschaftung von Tiefseebeständen“, der im Dezember 2007 auf Initiative des Fischereiausschusses des Europäischen Parlaments stattfand, einig: Angesichts der besonderen Schutzbedürftigkeit des Ökosystems und der Fischarten der Tiefsee müssen dringend politische Maßnahmen ergriffen werden, um diesen Raum wirksam zu schützen.

Clean Ship and Green Port – Was kann Bremen zu einer nachhaltigen Meerespolitik beitragen?

Nur mit einer integrierten Meerespolitik, in der von der Schifffahrt über den Umwelt- und Küstenschutz bis zur Fischereiwirtschaft und zum Tourismus alle Politikbereiche rund um das Meer berücksichtigt sind, wird sich der nachhaltige Schutz der Meere und die Wirtschaftlichkeit der Meere dauerhaft sicherstellen lassen können. Diesen Ansatz verfolgt die Europäische Union mit dem Grünbuch “Die künftige Meerespolitik der EU”, das vor eineinhalb Jahren erschien. Nach einem ausführlichen Konsultationsverfahren veröffentlichte die EU-Kommission im Herbst den Aktionsplan zur Meerespolitik.

Verstöße gegen die Gemeinsame Fischereipolitik – Antwort auf schriftliche Anfrage an die Kommission

Anfang Oktober 2007 stellte ich eine schriftliche Anfrage an die Kommission bezüglich Verstößen gegen die Gemeinsame Fischereipolitik. Nun kam die Antwort.

Sowohl die Anfrage als auch die Antwort (Button oben rechts am Text) finden Sie hier. Neben der deutschen Fassung sind auch eine Reihe von anderen Sprachen verfügbar.

Schlechte Bilanz für die Meerespolitik der deutschen Ratspräsidentschaft

Schlechte Bilanz für die Meerespolitik der deutschen Ratspräsidentschaft

NEUES REDEN ÜBER NACHHALTIGKEIT - HANDELN NACH ALTEM MUSTER

“Wir müssen den Wert des Meeres für die nachfolgenden Generationen erhalten” – das sagte niemand anderes als Bundeskanzlerin Merkel Anfang Mai in Bremen. Leider folgten auch auf diesem Politikfeld den Verlautbarungen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft nur unzureichende Taten. Wenn verschmutzte Gewässer und bedrohte Fischarten aber eine Chance auf Regeneration haben sollen, dann braucht der Meeresschutz oberste Priorität und dementsprechendes Handeln.

Parlament für anspruchsvolle Meerespolitik

Das EU-Parlament hat am 12. Juli seine Stellungnahme zum Meerespolitik-Grünbuch der Kommission abgegeben. Mit breiter Mehrheit wurde der Bericht des Kollegen Piecyk mit über 80 konkreten Maßnahmeforderungen verabschiedet, die zusammengenommen eine integrierte EU-Meerespolitik definieren. Ein guter Teil des Textes beschäfigt sich auch mit dem nachhaltigen Schutz der Gewässer und Fischbestände. Vor der Abstimmung hatten wir Grüne bereits in einer Pressemitteilung unsere Unterstützung angekündigt. Nun müssen den Worten auch Taten folgen.

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Video Helga Trüpel