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Europäisches Jahr der Kreativität und Innovation 2009

In Prag wurde offiziell das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation eingeläutet. Im Laufe des Jahres 2009 soll die Bedeutung von Kreativität und Innovation für die Wettbewerbsfähigkeit und die soziale und persönliche Entwicklung in den Mittelpunkt gestellt werden.
Das Jahr soll dazu beitragen, kreative Menschen und das künstlerische Schaffen stärker mit technischer und wirtschaftlicher Innovation zu verknüpfen. Dabei darf eine entscheidende Frage nicht zu kurz kommen: Wie werden die Kreativen endlich besser vergütet, als das jetzt der Fall ist?

Bisher können nur ein Bruchteil der Künstler und Autoren von ihren Werken wirklich leben. Folgerichtig wirbt die Kommission für die Vorteile von Rechten des geistigen Eigentums. Wenn man die Wissensgesellschaft wirklich will, und das behaupten ja alle politischen Parteien von sich, dann muss man die Kreativen auch angemessener dafür entlohnen, dass sie den „Rohstoff“ dazu schaffen.

Es ist an der Zeit, verschiedene Geschäftsmodelle und Vertragsgestaltungen so anzulegen, dass die Hersteller kreativer Inhalte für Ihre Arbeit entsprechend bezahlt werden. In die juristisch saubere Ausarbeitung von neuen Modellen müssen jetzt politische Energie und finanzielle Ressourcen fließen. Denn zur Wissensgesellschaft gehört das Bewusstsein, dass die kreativen Inhalte der produktive Faktor sind.

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