Das Vorgehen der US Justiz gegen Megaupload ist richtig
Die Grünen haben auf ihrer letzten BDK im November 2011 beschlossen, eine deutliche Trennlinie zwischen privatem file-sharing und kommerziellen Plattformen zu ziehen, die mit den Inhalten Dritter ohne deren Erlaubnis Geld verdienen und Urheberrechtsverletzungen begehen.
Die Grünen haben sich gegen ein überbordendes Abmahnwesen, gegen Internetsperren und für Datenschutz und Bürgerrechte im Netz ausgesprochen. Genauso deutlich sind wir aber auch in der Kritik an denjenigen, die sich an den Inhalten anderer bereichern und diese um ihren fairen Verdienst bringen. Deswegen ist es richtig, gegen solche Portale vorzugehen. Das hat nichts mit politischer Zensur und Verhinderung von Informationsfreiheit zu tun, sondern es geht darum, mit rechtsstaatlichen Mitteln zu erreichen, dass illegale Angebote gestoppt werden und sich legale Angebote mit fairen Preisen entwickeln können. Die Piratenpartei irrt, wenn sie das unter Zensur und Verhinderung der Informationsfreiheit verbucht.
