Helga Trüpel bleibt Bremen treu – durch ihre Arbeit in Brüssel und Straßburg, die auch Bremen zugute kommt, und durch ihr Engagement für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt. Bremen liegt in Europa – und ein Fokus von Helga Trüpels Arbeit ist es, die zahlreichen Verbindungen zwischen Bremen und Europa deutlich zu machen. Fast jedes Wochenende ist die GRÜNE Europaabgeordnete in der Hansestadt, einmal im Monat bringt sie in ihrer Veranstaltungsreihe “Bremen in Europa” den Bremerinnen und Bremern europäische Themen nahe.
Wie kommen europäische Gesetze zustande? Was tun dabei die Abgeordneten des Europäischen Parlaments? Welche Rolle spielen Medien und Lobbyisten in Brüssel und Straßburg? Im Schulzentrum SII Utbremen gehen nun ca. 50 Schülerinnen und Schüler diesen Fragen auf den Grund, und zwar spielerisch: Mit Hilfe eines interaktiven und innovativen Simulationsspiels.
Am Montag, dem 6. Mai und Dienstag, dem 7. Mai 2013, schlüpfen die Schülerinnen und Schüler für zwei Tage in die Rollen von Europa-Abgeordneten, Ministern, Journalisten und Lobbyisten. Das Entstehen einer europäischen Richtlinie über Einwanderungs- und Asylpolitik soll von den 16-18jährigen durchgespielt werden. Die deutschlandweiten Simulationsspiele werden im Auftrag des Europäischen Parlaments von der Eurosoc GmbH konzipiert, pädagogisch begleitet und durchgeführt.
Das Europäische Parlament knüpft mit diesem für die Schulen kostenlosen Angebot an eine sehr erfolgreiche Planspielserie aus den vergangenen Jahren an. Die Simulationsspiele machen für Jugendliche die Arbeit des Europäischen Parlaments und das Funktionieren europäischer Politik erfahrbar.
Helga Trüpel im Gespräch mit der taz – die tageszeitung (18.4.2013)
30.4.2013 von 13-17 Uhr im EuropaPunktBremen und ab 19.30 Uhr im Cinema am Ostertor.
Diskriminierung, menschenunwürdige Wohnsituationen, Ausgrenzung aus Städten und Gemeinden, die Segregation im Schulsystem und oftmals Ausschluss von Arbeit und Einkommensmöglichkeiten. So beschreibt Romani Rose die Situation vieler Roma in Europa: „Es ist absolut notwendig, sich mit Rassismus – und ich verstehe Antiziganismus als eine Facette des Rassismus – zu beschäftigen, ihn zu analysieren und zu bekämpfen.“ (Romani Rose, 2012) Antiziganismus, verstanden als Stigmatisierung, Stereotypisierung und Abneigung von Roma und Sinti ist eines der stärksten Polarisierungs- und Mobilisierungsinstrumente von rechtspopulistischen Parteien und Bewegungen. Gleichzeitig ist Antiziganismus auch offen und latent in der Mehrheitsgesellschaft vorhanden und wird durch kulturelle Fremdzuschreibungen, gesellschaftliche Vorurteile und mediale Darstellungen aktiviert und manifestiert.
Helga Trüpel und die Europa-Union, Landesverband Bremen e.V. laden am 25.04.2013, um 20 Uhr ein in den EuropaPunktBremen zum Vortrag und anschließender Diskussion mit
Prof. Dr. Wolfgang Kissel, Universität Bremen
Der fünfzigste Jahrestag des Élysée-Vertrags am 22. Januar 2013 wurde offiziell als ein Höhepunkt der deutsch-französischen Beziehungen gefeiert. Doch die Festrhetorik konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein Wandel der bilateralen Beziehungen stattfindet. Die alte Meisterzählung mit den Elementen „Versöhnung“, „Freundschaft“, „Schicksalsgemeinschaft“ verliert in einem neuen Kontext an Überzeugungskraft.