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EUROPA GRÜN UMGESTALTEN

"Ich mache mich stark für wachsende Investitionen in Europas neue Wettbewerbsfähigkeit: Für nachhaltige Forschung, Bildung und grüne Zukunftstechnologien."

Die Verhandlungen um das Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU sind in vollem Gange. Dank erheblichem Widerstand vor allem aus Frankreich, aber auch von uns Grünen aus dem Europäischen Parlament, wurden audiovisuelle Dienste weitgehend aus den Verhandlungen ausgeklammert. Die erzielte Ausnahme geht aber nicht weit genug. Als Berichterstatterin für den Kultur- und Bildungsausschuss im Europäischen Parlament fordere ich eine weitergehende Klausel.

Der Mehrjährige Finanzrahmen 2014-2020 ist verabschiedet und sein rigider Haushaltskurs ist in vielen Teilen der EU schon deutlich zu spüren. Wir Grüne haben gegen den Finanzrahmen gestimmt. Wir lehnen den zögerlichen Kurs bei der Forschungs- und Bildungspolitik ab, sind dagegen, die unökologische Landwirtschaftspolitik fortzusetzen, oder weitere Millionen in die Risikotechnologie ITER zu investieren.

Je suis Charlie!
Je suis Charlie!

Wir, die Grüne Fraktion im Europäischen Parlament, gedenken der 17 Opfer der Terroranschläge von Paris, zeigen Solidarität mit ihren Familien, Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen und erinnern an das Grundrecht zur freien Meinungsäußerung.

Am 03. Februar besuchte mich ein Kamerateam des NDR-Fernsehens im Europäischen Parlament in Brüssel. Gesprochen haben wir über audiovisuelle Medien und über die Frage, wie man verhindern kann, dass bestehende Normen und Fördermöglichkeiten für Kultur und Medien dem Freihandelsabkommen mit den USA zum Opfern fallen. Klicken Sie auf die Überschrift,um den Beitrag zu sehen, der am 04. Februar im NDR Medienmagazin ZAPP erschienen ist. Quelle NDR/Zapp

Seit 2007 ehrt das Europäische Parlament jährlich eine herausragende europäische Filmproduktion. Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier formulieren damit ein klares Bekenntnis zur Förderung des europäischen Films und zum Stärkung der kulturellen Vielfalt. In diesem Jahr wurde der Film IDA geehrt. Herzlichen Glückwunsch!

Das Programm „Kreatives Europa“ ist das zentrale Instrument der EU-Kulturförderung, dessen Aufgabe es ist, die kulturelle Vielfalt Europas zu erhalten. Europäische Kreativunternehmen werden unterstützt, um sie gegenüber anderen Branchen und international wettbewerbsfähiger zu machen. Gefördert werden tausende Künstlerinnen, Künstler, Kulturschaffende sowie Organisationen aus den Bereichen darstellende und bildende Künste, Film, Fernsehen, Musik, Verlagswesen oder Kulturerbe. Neben dem Fokus auf die „Kultur" legt das Programm einen zweiten Schwerpunkt auf den Förderbereich „MEDIA".

Für uns Grüne ist Erasmus ein unverzichtbarer Baustein unseres gemeinsamen Europas. Es eröffnet Zukunftschancen für junge Menschen und stärkt die gemeinsame Identität. Es ist Motor einer wissensbasierten Wirtschaft und einer solidarischen EU. Viele gute Gründe für das Erasmusprogramm. Aber auch für unsere grüne Förderung, Erasmus finanziell noch besser auszustatten.

21.05.2015: Tag der kulturellen Vielfalt und Aktionstag gegen TTIP – Kulturbereich aus dem Freihandelsabkommen ausklammern!

Am 21.05.2015 ist „Tag der kulturellen Vielfalt“. Unter anderem auf Initiative des Deutschen Kulturrats hin findet parallel ein bundesweiter Aktionstag „Kultur braucht kein TTIP“ statt. Denn das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) führt europaweit bei Kulturschaffenden zu Sorgen hinsichtlich der Auswirkungen auf die Kulturpolitik auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene.…

Filmpräsentation: „Die Hüter der Tundra“

Helga Trüpel (MdEP) und die Lappland-Initiative Bremen e.V. laden ein zur Filmvorführung am Freitag, 22. Mai 2015, um 18 Uhr in Kino City 46, Birkenstraße 1. Mit: René Harder, Regisseur, und Nina Afanasjeva, Sámin aus Russisch-Lappland. Der Film dokumentiert mit persönlichen Porträts und großartigen Naturaufnahmen das Leben des indigenen Volkes der Sámi (Lappen) in Rußland.…

Europaparlament verurteilt Zerstörung von Kulturgütern als Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Die Zerstörung der einzigartigen historischen Stätten und Kulturgüter im Irak und in Syrien durch die IS-Terrormiliz ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ein Kriegsverbrechen und muss dementsprechend geahndet werden. Dies forderte das Europäische Parlament in einer parteiübergreifenden Resolution. Helga Trüpel, Vizepräsidentin des Kulturausschusses im Europaparlament, kommentiert: “Der illegale Handel mit Kulturgütern dient als “Kriegsinstrument”, um terroristische Aktivitäten zu finanzieren.…

Zukunft des Bologna-Prozesses: Europäischen Hochschulraum vollenden – Bildungsungerechtigkeit bekämpfen

Der Bologna-Prozess gilt vielen als Synonym  für überfüllte Semesterpläne, ein Übermaß an Prüfungen und  für eine Verschulung der Studiengänge, die wenig Zeit für außeruniversitäres Engagement oder auch den dringend notwendigen Nebenjob lässt. Ein Teil der berechtigten Kritik an Bologna konnte mittlerweile ausgeräumt werden. In einigen wichtigen Punkten wurde nachgebessert. Gut so, weiter so!…