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Die Ergebnisse der Bundestagswahl haben mich nachdenklich gestimmt und mich zum Schreiben eines offenen Briefes an meine Partei bewegt. Er ist als Debattenbeitrag gedacht, der aufrütteln und zu einer politischen Neuausrichtung ermutigen soll. Ich freue mich auf lebendige Diskussionen!

Ich hatte heute die Gelegenheit die Uigurin und politische Aktivistin Rebiya Kadeer zu treffen und bin von ihrem Einsatz für Minderheitenrechte in China beeindruckt. Unter Xi Jinping geht die chinesische Regierung immer stärker gegen MenschenrechtsaktivistInnen und organisierte Zivilgesellschaft vor, so dass der zivilgesellschaftliche Raum immer weiter eingeschränkt wird. Diese Woche werde ich zusammen mit einer Reihe von anderen Europaabgeordneten die überfraktionelle Arbeitsgruppe "FreundInnen der Uiguren" gründen, um uns gemeinsam für eine Stärkung der Minderheitenrechte in China einzusetzen.

Die Europäische Union bietet verschiedene Möglichkeiten um Akteur*innen der Flüchtlingsarbeit zu unterstützen. Mit dieser Broschüre möchten wir einen Überblick über die für lokale und regionale Flüchtlingsarbeit bereitstehenden EU-Fördermittel geben. Der Wegweiser führt dazu die relevanten EU-Fördermöglichkeiten auf und gibt praktische Anleitungen zum Abrufen der Mittel. Ein besonderes Augenmerk haben wir dabei auf Projekte gerichtet, die zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und einer Verbesserung der Lebensstandards von Migrant*innen und Geflüchteten beitragen.

Mit der Reform der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) soll die bisherige EU-Fernsehrichtlinie modernisiert werden. Damit will die EU-Kommission die medienrechtlichen Vorschriften an den veränderten Medienkonsum der Bürger anpassen, die audiovisuelle Inhalte nicht mehr nur über das Fernsehen, sondern verstärkt auch über Streaming-Anbieter wie Netflix und Online-Videoplattformen wie YouTube nutzen. Die Überarbeitung der Richtlinie soll gerechtere Rahmenbedingungen für alle Akteure schaffen. Zudem soll der Schutz Minderjähriger vor schädlichen Inhalten verbessert und die Aufstachelung zum Hass wirkungsvoller bekämpft werden.

Ich habe zusammen mit weiteren KollegInnen unserer Fraktion beim Europäischen Think Tank Green Budget Europe eine Studie in Auftrag gegeben, die Potentiale und Herausforderung bei der Einführung von ökologischen Steuerinstrumenten untersucht. Die AutorInnen kommen zum Schluss, dass ökologische Eigenmittel einen wichtigen Baustein für eine transparente, vereinfachte und nachhaltigere Finanzierung des EU Haushaltes darstellen würden, die signifikante Steuerungswirkungen hin zu einer CO2-armen Wirtschaft entfalten können. Wir wollen mit der Studie die Debatte über alternative und umweltfreundlichere Finanzierungsmechanismen für den EU-Haushalt voranbringen, und weitere politische Unterstützung unter den Mitgliedstaaten, Regionen und Bürgern für eine nachhaltige Reform des EU-Haushalts schaffen.

Für uns Grüne ist Erasmus ein unverzichtbarer Baustein unseres gemeinsamen Europas. Es eröffnet Zukunftschancen für junge Menschen und stärkt die gemeinsame Identität. Es ist Motor einer wissensbasierten Wirtschaft und einer solidarischen EU. Viele gute Gründe für das Erasmusprogramm. Aber auch für unsere grüne Förderung, Erasmus finanziell noch besser auszustatten.

Das Programm „Kreatives Europa“ ist das zentrale Instrument der EU-Kulturförderung, dessen Aufgabe es ist, die kulturelle Vielfalt Europas zu erhalten. Europäische Kreativunternehmen werden unterstützt, um sie gegenüber anderen Branchen und international wettbewerbsfähiger zu machen. Gefördert werden tausende Künstlerinnen, Künstler, Kulturschaffende sowie Organisationen aus den Bereichen darstellende und bildende Künste, Film, Fernsehen, Musik, Verlagswesen oder Kulturerbe. Neben dem Fokus auf die „Kultur" legt das Programm einen zweiten Schwerpunkt auf den Förderbereich „MEDIA".

Der Mehrjährige Finanzrahmen 2014-2020 ist verabschiedet und sein rigider Haushaltskurs ist in vielen Teilen der EU schon deutlich zu spüren. Wir Grüne haben gegen den Finanzrahmen gestimmt. Wir lehnen den zögerlichen Kurs bei der Forschungs- und Bildungspolitik ab, sind dagegen, die unökologische Landwirtschaftspolitik fortzusetzen, oder weitere Millionen in die Risikotechnologie ITER zu investieren.

EUROPA GRÜN UMGESTALTEN

"Ich mache mich stark für wachsende Investitionen in Europas neue Wettbewerbsfähigkeit: Für nachhaltige Forschung, Bildung und grüne Zukunftstechnologien."

LUX-Filmpreis – Wichtiger Beitrag für kulturelle Vielfalt Europas

Am heutigen Dienstag hat das Europäische Parlament den LUX-Filmpreis an den skandinavischen Film „Sami Blood“ verliehen. Die Europaabgeordneten wählten zwischen drei Filmen, die es in die Endrunde geschafft hatten: „BPM-Beats per Minute“ von Robin Campillo (Frankreich), „Western“ von Valeska Grisebach (Deutschland, Bulgarien und Österreich ) und „Sami Blood“ von Amanda Kernell (Schweden, Norwegen und Dänemark).…

Europäische Gespräche: Facebook, YouTube & Co – Wie müssen die Digitalkonzerne reguliert werden?

Sonntag, 12. November  2017, um 11.30 Uhr im Theater am Goetheplatz (Foyer). Mit: Dr. Heinrich Wefing, DIE ZEIT Die großen Digitalkonzerne haben die Welt verändert und werden sie weiter verändern. Angesichts von Fake-News in sozialen Netzwerken, Hasspropaganda und anderen Entwicklungen stellt sich immer dringlicher die Frage, wie eine Regulierung von Sozialen Medien in privater Hand aussehen kann und welche Leitplanken ein demokratischer Ordnungsrahmen haben muss.…

Sexistische Erfahrungen in 30 Jahren (grüner) Politik #metoo

Nachdem in den letzten Wochen die Missbrauchsvorwürfe gegenüber dem Produzenten Harvey Weinstein bekannt wurden, meldeten sich immer mehr Frauen, die von ihm oder anderen Männern, die ihre Machtposition ausnutzten, um Frauen sexuell zu belästigen oder sogar zu vergewaltigen, zu Wort. Gleichzeitig ging der Hashtag #meetoo viral. Weltweit beschrieben hunderttausende Frauen unter diesem Motto ihre Alltagserlebnisse, die von einem Grapschen in der U-Bahn, einem demütigenden Spruch bis hin zu gewaltsamen Sexualdelikten alles beinhalten, was Frauen jeden Tag in jeder Stadt der Welt befürchten müssen.…

Urheberrechtsveranstaltung mit ECSA und Phil Manzanera

Zusammen mit ECSA und dem weltweit bekannten Musiker Phil Manzanera (Roxy Music) habe ich am 18. Oktober eine Veranstaltung zu den Themen AutorInnenrechte und dem so genannten Value Gap or transfer of value (also der Wertschöpfungslücke zwischen Plattformen, ProduzentInnen und KünstlerInnen) organisiert. Diese Themen werden aktuell im Zuge der Reform des europäischen Urheberrechts diskutiert.…

PM: Grünen-Abgeordnete, Helga Trüpel , Vizepräsidentin des Kulturausschusses des Europäischen Parlaments, zur Vizepräsidentin des Medienfestivals PRIX Europa gewählt

Beim 31. Medienfestival Prix Europa*  sind am vergangenen Freitag die Preise für die besten europäischen TV-, Radio- und Onlineformate vergeben worden. Eine besondere Auszeichnung bekam der türkische Journalist Can Dündar, der zum „Europäischen Journalisten des Jahres“ gewählt worden ist. Die Bremer Europaabgeordnete Helga Trüpel, Vizepräsidentin des Kulturausschusses des Europäischen Parlaments, wurde zur Vizepräsidentin des Präsidiums von Prix Europa gewählt.…